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August 2017

- Den Tag genießen -

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Ich wache noch vor Sonnenaufgang auf und laufe in der Morgendämmerung zum Meer. Kein Mensch weit und breit, nur Möwen suchen zwischen feuchtglitzernden Steinen und Muscheln nach Essbarem. Ein poetischer Morgen.

„Möwen auf dem Strand,

nachtkühl noch der Sand,

Wellenplätschern schickt das ruhige Meer.“

Im Sand liegt ein rotes Eimerchen, auch die Strandkörbe stehen durcheinander wie zurückgelassenes Spielzeug. Ich lasse mich einfach nieder, da, wo ich bin.

„Wolkenberge, Meeresduft,

Vögel schwirren durch die Luft.“

Ja, heute werde ich einen Strandkorb malen. Für Holger, der sie so liebt. „Sie sind so urgemütlich“, hat er mir mal erzählt, „man fühlt sich darin geborgen – ganz egal, ob´s regnet, stürmt oder die Sonne lacht. Und Strandkörbe sind einfach Luxus pur: Der ideale Beobachterposten für einen diskreten Blick aufs Strandleben. Wenn man das Fußteil auszieht, kann man sich lang machen und dösen, es gibt Klapptischchen für die Getränke. Am Abend verstaut man ganz einfach seine sieben Sachen unten in den Schubkästen, setzt das Holzgitter ein, schließt ab – und hat am nächsten Tag gleich wieder alles parat.“

Ich selbst sitze lieber im Sand, irgendwo in den Dünen, auf den Felsen, nah beim Meer.

„Strandgras wird vom Wind bewegt,

Sand auf meine Haut geweht.“

Am Horizont segeln Boote, auf den Wellen tanzen glitzernd die ersten Sonnenstrahlen. Eine junge Frau joggt durch´s Motiv – grazil wie eine Gazelle. Meine Blicke folgen ihr. Zwei Bernsteinjäger pirschen sich Schritt für Schritt heran, in der Ferne spielt ein Mann mit seinem Hund. Bald wird´s turbulent. Es ist August und Hochsaison. Doch noch habe ich Zeit.

„Still und weit der Strand,

Zehen tief im Sand.“


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